Hendrik bei SAP in Bangalore/Indien

Samstag, September 30, 2006

Seide-Shopping in Bangalore

Da die Zeit im guten Indien ja nun schon langsam dem Ende entgegen geht (obwohl es ja noch 2 Monate sind), habe ich mich am schoenen Samstagmorgen mit Georg auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Da wir eine Menge vor hatten und zahlreiche Maerkte besuchen wollten, waren wir wieder einmal mit dem Roller unterwegs.

Doch bevor wir uns zu den Seidenmaerkten begaben, fuhren wir 7:30 Uhr zum morgendlichen moslemischen Markt. Da zur Zeit gerade Ramadan ist, kaufen die Moselms dort besonders viel ein um das grosse Abendessen, welches nach Sonnenuntergang stattfindet, anzurichten. Wir spazierten also durch den Obst- und Gemuesemarkt, die Hammel- und Huenchenfleischabteilung und durch den Fischmarkt:

Danach machten wir uns auf in Richtung Chickpet, eine der aeltesten Gegenden Bangalores mit vielen vielen Maerkten. Jede Strasse ist dort ein bestimmter Markt - in der einen werden nur Autoteile verkauft in der anderen nur Anzugstoffe, ... . Wir suchten die Seiden-Strasse und gelangen nach vielem Durchfragen letztendlich zur Juma Masjid Road, auf der ein Seiden-Shop neben dem anderen war. Leider waren wir schon um 9:30 Uhr dort und alles war noch geschlossen. Also, fruehstueckten wir erstmal eine Dosa und schauten uns die Gegend an. Uebrigens, um etwas authentischer zu wirken und um nicht als der dumme Westler rueberzukommen, hatte ich mir eine Kurta angezogen, die ich am Tag zuvor gekauft hatte:


Gestaerkt besuchten wir nun einen Laden nach dem anderen, liessen uns die verschiedenen Seidensorten erklaeren, die Farben zeigen, die Preise nennen...! Nach circa zwei Stunden hatten wir eine Menge gesehen, konnte Preise und Qualitaeten vergleichen und machten uns auf den Weg zurueck in die auserwaehlten Geschaefte um jede Menge Seide einzukaufen - Seide fuer Kissen, Hemden, T-Shirts, Betten....! Rechts uebrigens einer der netten Verkaeufer in einem kleinen Laedchen, der uns freundlich den Weg zu den gesuchten Laeden zeigte.

Danach ging's auch gleich schon zu den uns bekannten Schneidern auf der MG Road um dort die Hemden und die anderen Dinge in Auftrag zu geben. Damit war es 15 Uhr und wir mussten uns vom Gedraengel, den gefuellten Strassen und den vielen Abgasen erholen.