Ausflug nach Hyderabad
Mittwoch Abend machte ich mich wieder mit dem Rajdhani Express auf in Richtung Norden. Diesmal ging es nach Hyderabad, neben Bangalore die wichtigste Stadt fuer die IT-Industrie in Indien. Eine Freundin musste dort am TOEFL-Test teilnehmen, also schloss ich mich ihr an und schaute mir in der Zwischenzeit die Stadt an.
Nach 12 Stunden Zugfahrt, diesmal in der 2. Klasse, kamen wir morgens gegen 7 Uhr am Bahnhof in Secunderabad, ein Nachbarort Hyderabad's, an. Nach ewigem Warten auf einen Bus, der nicht so ueberfuellt ist, dass die Passagiere draussen dran haengen muessen, gaben wir auf und nahmen eine Rickshaw.

Es dauerte eine Weile bis wir das Gaestehaus, indem wir die 2 Naechte verbringen wollten - in getrennten Zimmern natuerlich, gefunden hatten. Nach einem leckeren Fruehstueck (Dosa), ging's in die Stadt. Unser Sightseeing begann mit einem enttaueschten Blick auf die "riesige, verblueffende" Buddha-Statue in einem kuenstlichen See in Mitten der Stadt. Danach spazierten wir durch den liebevoll angelegten Indira Gandhi Park und setzten unsere Stadtbesichtigung am Wahrzeichen Hyderbad's, dem Charminar, fort. Dazu bummelten wir durch die Maerkte, die sich an alle vier Seiten des Wahrzeichens anschlossen.



Danach schaute ich mir noch die Mecca Masjid, eine der groesste Moscheen Asiens, an. Vor ihr koennen ueber 10000 Menschen Platz finden. Der Name "Mecca" kam auf, weil Steine mit Erde aus Mecca in der Moschee verbaut worden.
Nach einem leckeren europaeischen Abendbrot in einer der exquisiten Lounges war der erste und anstrengende Tag vorueber.
Am zweiten Tag zog ich allein durch die Stadt. Ich liess mich mit einer Rickshaw fuer 75 Rupien zum Golconda Fort, eine Festung der moslemischen Koenige des 17. Jahrhunderts, fahren.
Danach nahm ich die naechste Rickshaw und fuhr zu den Grabmaelern der damaligen Koenige. Die Grabmaeler waren in grossen Mausolaeen in einem schoenen Park mit mehreren Moscheen untergebracht. Puenktlich um 2 begannen die Freitagsansprachen und -gebete der Moslems. Aus allen Richtungen hoerte man die Gebetsrufe von den Minaretten schallen.



Nun bekam ich das Angebot mit einer Rickshaw fuer nur 60 Rupien zurueck in die Stadt zu fahren, egal wohin ich wollte. Das schien mir schon etwas komisch, da doch sonst kein Rickshaw-Fahrer unter dem 3fachen des Normalpreises seinen Service anbietet. Es rief nach Abenteuer, also los. Es stellte sich heraus, dass er mich zu vier Souvenir-Laeden fahren wollte und dass er in jedem 50 Rupien bekaeme, wenn ich nur 10 Minuten in denen bleiben wuerde. Als ich ihm ausdruecklich sagte, dass ich direkt in die Stadt moechte, "erhoehte" er das Angebot und wollte mich nun kostenlos in die Stadt bringen, aber ich muesste halt in die Geschaefte. Selbst das war mir nicht genug, da mir die verschwendete Zeit zu schade war. Also ging's ab in die Stadt fuer die ausgemachten 60 Rupien - ein kleines Verlustgeschaeft fuer ihn. In der Stadt angekommen, am Abis's Circle, suchte ich mir eine Mall und dort ein kleines Restaurant. Natuerlich musste ich das scharfe "Hyderabadi Chicken" probieren - lecker! Es dauerte nicht lange, da sassen zwei Moslems neben mir, die gerade von ihren Freitagsgebeten kamen. Wir kamen in ein langes Gespraech ueber Bildung, Politik, die indische Kultur, ...! Als ich das Restaurant verliess, sprach mich schon der naechste an, diesmal ein 75jaehriger Ire. Er war froh endlich mal einen Europaer in der Stadt zu sehen. Er war sein Leben lang in der Marine und hatte daher nur die Kuesten aller Laender der Welt gesehen. Nun wurde es Zeit, sich mal das Landesinnere anzusehen. Also reiste er durch Mysore, Bangalore, Hyderabad, Agra, Delhi...! Wir quatschen ueber eine Stunde und verabschiedeten uns auf einem grossen Bazaar. Ich nahm mir eine Rickshaw und liess mich zu dem groessten Hindu-Tempel in Hyderabad, Birla Mandir, fahren.
Danach ging es zurueck ins Gaestehaus. Meine Mitreisende hatte nun 20 Uhr auch ihren TOEFL-Test ueberstanden und wir wollten in eine andere bekannte Lounge Hyderabad's gehen. Leider wusste keiner der Rickshaw-Fahrer, wo die Strasse, der Komplex bzw. die Lounge ist. Also kurvten wir mit vier Rickshaws fast zwei Stunden lang durch die Stadt, waren 200 Rupien aermer und kehrten letztendlich mit schlechter Laune und doch einem Laecheln ueber das indische Chaos ins Gaestehaus zurueck.
Am naechsten Morgen schaute ich mir Hitec-City oder auch Cyberabad, der Stadtteil Hyderabad's in dem sich die IT Industrie angesiedelt hat, an. Schon die Strassen dort hin unterschieden sich stark von denen in der Altstadt. Hier ein kurzer Vergleich:

Den Rest des Tages, bis der Zug wieder zurueck fuhr, verbrachten wir in einem arabischen Restaurant und in mehreren Cafes.
Am Sonntag Morgen kamen wir kurz vor 7 Uhr wieder in Bangalore an. Anstelle gleich heim zu fahren, kurvten wir mit dem Roller durch die Stadt um den groessten Markt Bangalore's zu finden. Dort wollten wir ein paar Blumen und Fruechte einkaufen.


Voll bepackt fuhren wir gegen 9 Uhr nun noch fruehstuecken und dann nach Hause.
Nach 12 Stunden Zugfahrt, diesmal in der 2. Klasse, kamen wir morgens gegen 7 Uhr am Bahnhof in Secunderabad, ein Nachbarort Hyderabad's, an. Nach ewigem Warten auf einen Bus, der nicht so ueberfuellt ist, dass die Passagiere draussen dran haengen muessen, gaben wir auf und nahmen eine Rickshaw.
Es dauerte eine Weile bis wir das Gaestehaus, indem wir die 2 Naechte verbringen wollten - in getrennten Zimmern natuerlich, gefunden hatten. Nach einem leckeren Fruehstueck (Dosa), ging's in die Stadt. Unser Sightseeing begann mit einem enttaueschten Blick auf die "riesige, verblueffende" Buddha-Statue in einem kuenstlichen See in Mitten der Stadt. Danach spazierten wir durch den liebevoll angelegten Indira Gandhi Park und setzten unsere Stadtbesichtigung am Wahrzeichen Hyderbad's, dem Charminar, fort. Dazu bummelten wir durch die Maerkte, die sich an alle vier Seiten des Wahrzeichens anschlossen.


Danach schaute ich mir noch die Mecca Masjid, eine der groesste Moscheen Asiens, an. Vor ihr koennen ueber 10000 Menschen Platz finden. Der Name "Mecca" kam auf, weil Steine mit Erde aus Mecca in der Moschee verbaut worden.
Nach einem leckeren europaeischen Abendbrot in einer der exquisiten Lounges war der erste und anstrengende Tag vorueber.Am zweiten Tag zog ich allein durch die Stadt. Ich liess mich mit einer Rickshaw fuer 75 Rupien zum Golconda Fort, eine Festung der moslemischen Koenige des 17. Jahrhunderts, fahren.
Danach nahm ich die naechste Rickshaw und fuhr zu den Grabmaelern der damaligen Koenige. Die Grabmaeler waren in grossen Mausolaeen in einem schoenen Park mit mehreren Moscheen untergebracht. Puenktlich um 2 begannen die Freitagsansprachen und -gebete der Moslems. Aus allen Richtungen hoerte man die Gebetsrufe von den Minaretten schallen.


Nun bekam ich das Angebot mit einer Rickshaw fuer nur 60 Rupien zurueck in die Stadt zu fahren, egal wohin ich wollte. Das schien mir schon etwas komisch, da doch sonst kein Rickshaw-Fahrer unter dem 3fachen des Normalpreises seinen Service anbietet. Es rief nach Abenteuer, also los. Es stellte sich heraus, dass er mich zu vier Souvenir-Laeden fahren wollte und dass er in jedem 50 Rupien bekaeme, wenn ich nur 10 Minuten in denen bleiben wuerde. Als ich ihm ausdruecklich sagte, dass ich direkt in die Stadt moechte, "erhoehte" er das Angebot und wollte mich nun kostenlos in die Stadt bringen, aber ich muesste halt in die Geschaefte. Selbst das war mir nicht genug, da mir die verschwendete Zeit zu schade war. Also ging's ab in die Stadt fuer die ausgemachten 60 Rupien - ein kleines Verlustgeschaeft fuer ihn. In der Stadt angekommen, am Abis's Circle, suchte ich mir eine Mall und dort ein kleines Restaurant. Natuerlich musste ich das scharfe "Hyderabadi Chicken" probieren - lecker! Es dauerte nicht lange, da sassen zwei Moslems neben mir, die gerade von ihren Freitagsgebeten kamen. Wir kamen in ein langes Gespraech ueber Bildung, Politik, die indische Kultur, ...! Als ich das Restaurant verliess, sprach mich schon der naechste an, diesmal ein 75jaehriger Ire. Er war froh endlich mal einen Europaer in der Stadt zu sehen. Er war sein Leben lang in der Marine und hatte daher nur die Kuesten aller Laender der Welt gesehen. Nun wurde es Zeit, sich mal das Landesinnere anzusehen. Also reiste er durch Mysore, Bangalore, Hyderabad, Agra, Delhi...! Wir quatschen ueber eine Stunde und verabschiedeten uns auf einem grossen Bazaar. Ich nahm mir eine Rickshaw und liess mich zu dem groessten Hindu-Tempel in Hyderabad, Birla Mandir, fahren.
Danach ging es zurueck ins Gaestehaus. Meine Mitreisende hatte nun 20 Uhr auch ihren TOEFL-Test ueberstanden und wir wollten in eine andere bekannte Lounge Hyderabad's gehen. Leider wusste keiner der Rickshaw-Fahrer, wo die Strasse, der Komplex bzw. die Lounge ist. Also kurvten wir mit vier Rickshaws fast zwei Stunden lang durch die Stadt, waren 200 Rupien aermer und kehrten letztendlich mit schlechter Laune und doch einem Laecheln ueber das indische Chaos ins Gaestehaus zurueck.Am naechsten Morgen schaute ich mir Hitec-City oder auch Cyberabad, der Stadtteil Hyderabad's in dem sich die IT Industrie angesiedelt hat, an. Schon die Strassen dort hin unterschieden sich stark von denen in der Altstadt. Hier ein kurzer Vergleich:

Den Rest des Tages, bis der Zug wieder zurueck fuhr, verbrachten wir in einem arabischen Restaurant und in mehreren Cafes.Am Sonntag Morgen kamen wir kurz vor 7 Uhr wieder in Bangalore an. Anstelle gleich heim zu fahren, kurvten wir mit dem Roller durch die Stadt um den groessten Markt Bangalore's zu finden. Dort wollten wir ein paar Blumen und Fruechte einkaufen.


Voll bepackt fuhren wir gegen 9 Uhr nun noch fruehstuecken und dann nach Hause.

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home