Relaxen in Madhya Pradesh (Zentralindien)
Nach der doch anstrengenden Zugfahrt mit anhaltendem Durchfall goennte ich mir in Bhopal ein paar Tage zum Relaxen.
Leider war ich durch den anhaltenden Regen und die zahlreichen Ueberschwaemmungen dazu gezwungen. Aber nichts fuer ungut, etwas Ausruhen, Schlafen, Lesen, ... kann nie schaden. Untergebracht war ich in einem Guesthouse mit Blick ueber den See:

An einem der Tage machte ich einen Ausflug zu den Hoehlenmalereien in Bhimbetka. Besonders angenehm war die Ruhe und die gute Luft.

Leider hielt der Regen die kommenden Tage an. Eine Nacht regnete es so stark, dass die Aussenwaende in meinem Zimmer nass waren der See braun und mit zahlreichen kleinen Inseln uebersaeht war. Es hatte in der Nacht eine Menge Geroell, Dreck und Gebuesch in den See geschwaemmt. Ein kleiner geplanter Segeltoern viel auch ins Wasser - leider. Schon an den Tagen vorm 15. August, dem Unabhaengigkeitstag Indien's, gab es verschaerfte Sicherheitskontrollen in der ganzen Stadt. Am Nationalfeiertag selbst wurde die indische Flagge am Parlament gehisst und Politiker hielten ein paar Reden. Trotz des Regens war die ganze Stadt in Feierlaune; jedes Auto, jede Rickshaw, jedes Moped, ... war mit der indischen Flagge versehen.
Fuer 3 Tage machte ich einen Ausflug nach Pachmarhi, ein Ort in den Bergen (diesmal nur etwas ueber 1000m hoch). Der Ausflug begann mit einer wunderschoenen Busfahrt: Bei stroemendem Regen stieg ich in einen kleinen Bus am Busbahnhof in Bhopal an. Die Fahrt sollte vier Stunden fuer 180km dauern, doch leider verlaengerte sich die Fahrtzeit auf sieben Stunden. Es wurde in jedem Dorf angehalten, Leute (viele davon sehr sehr dreckig und gut riechend) draengten sich in den Bus. Ich hatte einen Sitzplatz am Gang, lag aber fast die ganze Zeit auf meinem Nachbarn, da mir Taschen und Arme der Stehenden sonst staendig im Gesicht hingen. Mein T-Shirt war natuerlich auch richtig dreckig nachdem sich dutzende Leute an mir vorbei geschoben hatten. Als der Bus eine kurze Pause machte, war dieser auf einmal mit Verkaeufern gefuellt: Essen, Getraenke, Stoffe, ...! Natuerlich bekam ich alles immer besondern lange vors Gesicht gehalten, kaufte aber nichts. Letztendlich in Pachmarhi angekommen (immernoch Regen), liess ich mich zu dem vorher gebuchten Hotel fahren. Das Hotel war so haesslich, dass ich sofort ein anderes suchte. Dann war ich in einem kleinen Bungalow untergebracht, das war gemuetlich. Nach einem kleinen Abendspaziergung ging's ins Bett. Am naechsten Tag lieh ich mir ein Motorrad aus um die Umgebung zu erkunden. Am schoensten war Jata Shankar, ein Shiva-Tempel weit unten im Wasser in einer Felsspalte:


Nachdem ich vom Regen genug hatte, ging es wieder in den Bungalow und am naechsten Tag zurueck nach Bhopal - wieder 7 Stunden im gleichen Bus.
Von Bhopal aus fuhr ich dann mit dem Zug zurueck nach Bangalore. Diesmal hatte der Zug nur eine Stunde Verspaetung und kam nach nur 27 Stunden an.
Leider war ich durch den anhaltenden Regen und die zahlreichen Ueberschwaemmungen dazu gezwungen. Aber nichts fuer ungut, etwas Ausruhen, Schlafen, Lesen, ... kann nie schaden. Untergebracht war ich in einem Guesthouse mit Blick ueber den See:
An einem der Tage machte ich einen Ausflug zu den Hoehlenmalereien in Bhimbetka. Besonders angenehm war die Ruhe und die gute Luft.

Leider hielt der Regen die kommenden Tage an. Eine Nacht regnete es so stark, dass die Aussenwaende in meinem Zimmer nass waren der See braun und mit zahlreichen kleinen Inseln uebersaeht war. Es hatte in der Nacht eine Menge Geroell, Dreck und Gebuesch in den See geschwaemmt. Ein kleiner geplanter Segeltoern viel auch ins Wasser - leider. Schon an den Tagen vorm 15. August, dem Unabhaengigkeitstag Indien's, gab es verschaerfte Sicherheitskontrollen in der ganzen Stadt. Am Nationalfeiertag selbst wurde die indische Flagge am Parlament gehisst und Politiker hielten ein paar Reden. Trotz des Regens war die ganze Stadt in Feierlaune; jedes Auto, jede Rickshaw, jedes Moped, ... war mit der indischen Flagge versehen.Fuer 3 Tage machte ich einen Ausflug nach Pachmarhi, ein Ort in den Bergen (diesmal nur etwas ueber 1000m hoch). Der Ausflug begann mit einer wunderschoenen Busfahrt: Bei stroemendem Regen stieg ich in einen kleinen Bus am Busbahnhof in Bhopal an. Die Fahrt sollte vier Stunden fuer 180km dauern, doch leider verlaengerte sich die Fahrtzeit auf sieben Stunden. Es wurde in jedem Dorf angehalten, Leute (viele davon sehr sehr dreckig und gut riechend) draengten sich in den Bus. Ich hatte einen Sitzplatz am Gang, lag aber fast die ganze Zeit auf meinem Nachbarn, da mir Taschen und Arme der Stehenden sonst staendig im Gesicht hingen. Mein T-Shirt war natuerlich auch richtig dreckig nachdem sich dutzende Leute an mir vorbei geschoben hatten. Als der Bus eine kurze Pause machte, war dieser auf einmal mit Verkaeufern gefuellt: Essen, Getraenke, Stoffe, ...! Natuerlich bekam ich alles immer besondern lange vors Gesicht gehalten, kaufte aber nichts. Letztendlich in Pachmarhi angekommen (immernoch Regen), liess ich mich zu dem vorher gebuchten Hotel fahren. Das Hotel war so haesslich, dass ich sofort ein anderes suchte. Dann war ich in einem kleinen Bungalow untergebracht, das war gemuetlich. Nach einem kleinen Abendspaziergung ging's ins Bett. Am naechsten Tag lieh ich mir ein Motorrad aus um die Umgebung zu erkunden. Am schoensten war Jata Shankar, ein Shiva-Tempel weit unten im Wasser in einer Felsspalte:


Nachdem ich vom Regen genug hatte, ging es wieder in den Bungalow und am naechsten Tag zurueck nach Bhopal - wieder 7 Stunden im gleichen Bus.
Von Bhopal aus fuhr ich dann mit dem Zug zurueck nach Bangalore. Diesmal hatte der Zug nur eine Stunde Verspaetung und kam nach nur 27 Stunden an.

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