Alex zu Besuch in Bangalore
Am Donnerstag hat sich Alex mit dem Zug von Vellore auf den Weg nach Bangalore gemacht. Ich holte ihn gegen 20 Uhr mit dem Roller vom Bahnhof ab. Ich bin das erste Mal alleine mit dem Roller auf Bangalore’s Chaos-Strassen unterwegs gewesen – und Alex sass hinten drauf. Nach vielem Fragen, Ausweichen, Bremsen, ... erreichten wir ohne groessere Umwege das Guesthouse in Koramangala. Wir liessen den Abend in Ruhe ausklingen. Am Freitag hab ich Alex dann mal mit zu SAP genommen um ihm meine schoene Arbeitsstaette zu zeigen:
Am Abend stand das Deutschlandspiel auf dem Plan. Also ging es 17 Uhr nach Hause und wir haben schnell noch die Rueckfahrttickets fuer Alex im B.D.A Komplex geholt. Mit "schnell" meine ich wirklich schnell – anstelle mehrerer Stunden Anstehen, hatten wir das Ticket nach 10 Minuten. Die anderen SAP-Deutschen hatten uns empfohlen in's "Millers" zu gehen. Wir folgten dem Hinweis und trafen dort dann auf bestimmt 100 andere Deutsche und Deutschland-Begeisterte. Bei der Nationalhymne standen alle brav auf und sangen mit. Nach dem Argentinien-Tor merkten wir, dass sich doch auch ein paar Argentinier in der hinteren Ecke der Bar versteckt hatten. Nach der 78. Minute drehte sich das Spiel und das Gegroele nahm kein Ende. Eine kreischende Masse zum gelungenen Gewinn beendete unseren Abend im Millers.

Da wir durch den ganzen Stress ganz vergessen hatten Abendbrot zu essen, liessen wir uns mit der Rickshaw fuer gute 150 Rupien am Empire – das einzige Restaurant, was noch so spaet (23 Uhr) auf hat – vorbeifahren, dann ging’s mit Tandoori Chicken und Parotha im Gepaeck heim. Wir schauten uns das anschliessende Spiel zu Hause an. Trotz dass ueber dieses Wochenende nur 3 Praktikanten im Guesthouse sein sollten, dauerte es nicht lange, da waren wir ueber 10. Natuerlich hatte sich jeder im Empire vorher noch etwas zu essen geholt.

Am Samstag schliefen wir etwas aus und assen gegen 11 Uhr Fruehstueck. Danach sind wir Shoppen gefahren – also auf den Roller und los ging’s: erst in das Einkaufszentrum "Forum", dann zur Commercial Street, dann zur Brigade und M.G. Road und spaeter noch in die Garuda-Mall und zum Ghandi Bazaar.



Ich hatte die ganze Zeit nach einem Deutschland-Trikot gesucht, aber vergebens - alles ausverkauft. Alex’ Ausbaeute war da schon etwas ausgiebiger. Da es nach den vielen Einkaeufen schon etwas spaeter geworden war, fuhren wir gegen 20 Uhr schnell heim, machten uns kurz frisch und schon schwangen wir uns wieder auf den Roller und fuhren zurueck in die Stadt – diesmal ins "Spinn" um etwas Party zu machen. Leider war dort bis 22 Uhr ein Model Kontest und die kleine Tanzflaeche war restlos ueberfuellt. Wir genossen trotzdem den krassen Gegensatz zu den Stunden davor. Nachdem wir jeder unsere 500 Rupien Eintrittsgutscheine in Bier umgewandelt hatten, fuhren wir 23:30 Uhr heimwaerts. Zu Hause angekommen bemerkten wir, dass bis zum naechsten Fussballspiel noch eine knappe Stunde zu toeten war. Also ging es wieder auf den Roller und dann zum Kempinsky Leela Palace. Dort ist eines der einzigen Barista Cafes, das nach 23:30 Uhr noch geoeffnet bleiben darf. Einen Kaffee und einen Sandwich und schnell wieder zurueck. Der Sicherheitsangestellte am Guesthouse oeffnete uns nun schon zum 12. Mal das Tor und begruesste uns mit einem freundlichen "Good Evening, Sir!" Ich fiel tot ins Bett, Alex schaute sich an, wie Brasilien aus der Weltmeisterschaft katapultiert wurde.
Der Sonntag begann mit einem leckeren Fruehstueck im Guesthouse – samt den Fruechten, die wir uns am Tag davor auf dem Markt aufquatschen liessen, Alex packte seine Sachen, wir holten noch etwas Geld von der Deutschen Bank und dann verabschiedete sich Alex aus der Rickshaw und brach Richtung Bahnhof auf.
Nun war mir auf einmal verdammt langweilig und ich schlug meinem Mitbewohner (uebrigens ein Dresdner) vor die Umgebung mit dem Roller etwas zu erkunden. Nachdem wir durch die kleinen Gassen gekurvt sind, fanden wir den erhofften Gruenstreifen gleich in der Naehe. Wir liessen uns nicht davon abhalten, durch die Wiesen und Waelder zu fahren – auch wenn uns alle etwas verwundert anschauten.
Nach einer Stunde kamen wir am anderen Ende des Gruenstreifens an einem grossen Tor an. Uns wurde mitgeteilt, dass wir uns die ganze Zeit verbotenerweise auf Militaergelaende befanden. Woher soll man das wissen, wenn es keine Schilder und Zaeune gibt. Nach etwas Diskussion wurde uns dann doch das Tor geoeffnet und wir fuhren in die Freiheit. Ich liess den Abend, mit stark gedimmten Licht (der Strom war wie so oft ausgefallen und die Batterien schienen nicht mehr so viel Leistung zu bringen) und mit etwas Huehnchen ausklingen und ging zeitig schlafen.
Am Abend stand das Deutschlandspiel auf dem Plan. Also ging es 17 Uhr nach Hause und wir haben schnell noch die Rueckfahrttickets fuer Alex im B.D.A Komplex geholt. Mit "schnell" meine ich wirklich schnell – anstelle mehrerer Stunden Anstehen, hatten wir das Ticket nach 10 Minuten. Die anderen SAP-Deutschen hatten uns empfohlen in's "Millers" zu gehen. Wir folgten dem Hinweis und trafen dort dann auf bestimmt 100 andere Deutsche und Deutschland-Begeisterte. Bei der Nationalhymne standen alle brav auf und sangen mit. Nach dem Argentinien-Tor merkten wir, dass sich doch auch ein paar Argentinier in der hinteren Ecke der Bar versteckt hatten. Nach der 78. Minute drehte sich das Spiel und das Gegroele nahm kein Ende. Eine kreischende Masse zum gelungenen Gewinn beendete unseren Abend im Millers.
Da wir durch den ganzen Stress ganz vergessen hatten Abendbrot zu essen, liessen wir uns mit der Rickshaw fuer gute 150 Rupien am Empire – das einzige Restaurant, was noch so spaet (23 Uhr) auf hat – vorbeifahren, dann ging’s mit Tandoori Chicken und Parotha im Gepaeck heim. Wir schauten uns das anschliessende Spiel zu Hause an. Trotz dass ueber dieses Wochenende nur 3 Praktikanten im Guesthouse sein sollten, dauerte es nicht lange, da waren wir ueber 10. Natuerlich hatte sich jeder im Empire vorher noch etwas zu essen geholt.
Am Samstag schliefen wir etwas aus und assen gegen 11 Uhr Fruehstueck. Danach sind wir Shoppen gefahren – also auf den Roller und los ging’s: erst in das Einkaufszentrum "Forum", dann zur Commercial Street, dann zur Brigade und M.G. Road und spaeter noch in die Garuda-Mall und zum Ghandi Bazaar.



Ich hatte die ganze Zeit nach einem Deutschland-Trikot gesucht, aber vergebens - alles ausverkauft. Alex’ Ausbaeute war da schon etwas ausgiebiger. Da es nach den vielen Einkaeufen schon etwas spaeter geworden war, fuhren wir gegen 20 Uhr schnell heim, machten uns kurz frisch und schon schwangen wir uns wieder auf den Roller und fuhren zurueck in die Stadt – diesmal ins "Spinn" um etwas Party zu machen. Leider war dort bis 22 Uhr ein Model Kontest und die kleine Tanzflaeche war restlos ueberfuellt. Wir genossen trotzdem den krassen Gegensatz zu den Stunden davor. Nachdem wir jeder unsere 500 Rupien Eintrittsgutscheine in Bier umgewandelt hatten, fuhren wir 23:30 Uhr heimwaerts. Zu Hause angekommen bemerkten wir, dass bis zum naechsten Fussballspiel noch eine knappe Stunde zu toeten war. Also ging es wieder auf den Roller und dann zum Kempinsky Leela Palace. Dort ist eines der einzigen Barista Cafes, das nach 23:30 Uhr noch geoeffnet bleiben darf. Einen Kaffee und einen Sandwich und schnell wieder zurueck. Der Sicherheitsangestellte am Guesthouse oeffnete uns nun schon zum 12. Mal das Tor und begruesste uns mit einem freundlichen "Good Evening, Sir!" Ich fiel tot ins Bett, Alex schaute sich an, wie Brasilien aus der Weltmeisterschaft katapultiert wurde.Der Sonntag begann mit einem leckeren Fruehstueck im Guesthouse – samt den Fruechten, die wir uns am Tag davor auf dem Markt aufquatschen liessen, Alex packte seine Sachen, wir holten noch etwas Geld von der Deutschen Bank und dann verabschiedete sich Alex aus der Rickshaw und brach Richtung Bahnhof auf.
Nun war mir auf einmal verdammt langweilig und ich schlug meinem Mitbewohner (uebrigens ein Dresdner) vor die Umgebung mit dem Roller etwas zu erkunden. Nachdem wir durch die kleinen Gassen gekurvt sind, fanden wir den erhofften Gruenstreifen gleich in der Naehe. Wir liessen uns nicht davon abhalten, durch die Wiesen und Waelder zu fahren – auch wenn uns alle etwas verwundert anschauten.
Nach einer Stunde kamen wir am anderen Ende des Gruenstreifens an einem grossen Tor an. Uns wurde mitgeteilt, dass wir uns die ganze Zeit verbotenerweise auf Militaergelaende befanden. Woher soll man das wissen, wenn es keine Schilder und Zaeune gibt. Nach etwas Diskussion wurde uns dann doch das Tor geoeffnet und wir fuhren in die Freiheit. Ich liess den Abend, mit stark gedimmten Licht (der Strom war wie so oft ausgefallen und die Batterien schienen nicht mehr so viel Leistung zu bringen) und mit etwas Huehnchen ausklingen und ging zeitig schlafen.

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