Ein Wochenende in Bombay
Am Freitag Nachmittag ging unser Flieger nach Bombay - dieses Mal war der Air Deccan Flug nur 2h verspaetet. Ich war wieder mit Georg unterwegs. In Bombay angekommen, liessen wir uns mit einer Rickshaw zu einem Kumpel von mir fahren. Zum Glueck wohnte dieser direkt am Flughafen - auch wenn man diese kurze Entfernungsangabe in der 18-Millionen-Stadt etwas mit Vorsicht geniessen muss. Nach fast 3 Monaten gab es nun endich wiedermal Maedchen in kurzen Roecken und mit bauchfreien Tops zu bewundern. Wir konnten also sofort den Unterschied zwischen Bombay und dem Rest Indiens spueren. Nach einer dreiviertel Stunde kamen wir an, wurden nett begruesst und relaxten etwas. Am Abend trafen wir uns mit einem Kumpel aus Delhi, der uebers Wochenende in Bombay studiert. Wir dinnierten gut und brachen spaeter zum 5-Sterne Hotel JW Marriott auf. Dort wollten wir in eine Disko, in die wir aber als reine Maenner-Gruppe nicht reinkamen. Also relaxten wir noch eine Weile in der Hotellobby und landeten gegen 2 Uhr im Bett.
Der Samstag war voll dem Sightseeing und Partymachen gewidmet. Wir starteten um 9 Uhr morgens zum Bahnhof um einen der vollgestopften Zuege in die Innenstadt - nach South Bombay - zu nehmen. Nachdem wir das Ticket fuer 20 Cent gekauft hatten, rannten wir zum richtigen Bahnsteig, schoben uns durch die Menschenmassen und draengten uns so schnell wir moeglich in den Zug - schliesslich haelt der Zug nur 10 Sekunden. Tueren haben die Zuege natuerlich keine, sonst koennten ja nicht so viele Leute draussen dran haengen. Wir landeten aus Versehen in der 1. Klasse, was aber anfangs absolut nicht zu spueren war. Alle rieben sich nur aneinander vorbei, man hatte keinen Platz, konnte sich nicht bewegen, versuchte krampfhaft eine Stange zum Festhalten zu finden (obwohl man eigentlich so eingezwaengt war, dass man sich eh nicht bewegen haette koennen) und genoss den Geruch der schwitzenden Inder.

In South Bombay angekommen, liefen wir etwas am Marin Drive an der Kueste entlang. Wir schwitzten natuerlich wunderbar, da die Luftfeuchtigkeit in Bombay doch um Einiges hoeher als in Bangalore war. Als wir am Hilton ankamen, nahmen wir dessen Lift um vom Rooftop eine bessere Aussicht ueber Bombay zu bekommen:
Danach schauten wir noch am Gateway of India, am Taj Mahal Palace (das nobelste Hotel am Platze) und den Einkaufsstrassen in Colaba vorbei und landeten durchgeschwitzt in einem kleinen Cafe um uns ein paar Drinks und Croissants zu goennen. Mit dem Taxi ging's dann zur Bombay University und zum High Court, die sich in ihrer Architektur stark vom indischen Standard abhoben.

Um die T-Shirts wieder etwas trocknen zu lassen, hielten wir uns eine Weile in einem Einkaufscenter auf, eigentlich auf der Suche nach einem Hemd fuer die abendlichen Partys. Nach einem kurzen Abstecher zur Haji Ali Moschee liefen wir Richtung Sueden, um die Haengenden Gaerten (ein Park auf einem Huegel in Mitten Bombays) und die Parsi-Tuerme zu finden. Die Parsis sind eine abgeschlossene persische Gemeinde, die unter anderem ihre Verstorbenen nicht vergraben, verbrennen, ..., sondern diese auf einem Turm aufbahren bis sie komplett von Geiern verzehrt werden. Es gab keine Moeglichkeit in die Naehe dieses Gebietes zu gelangen.

Danach trafen wir uns wieder mit meinem Kumpel aus Delhi und assen lecker Abendbrot in einem Restaurant am Chowpatty Beach. Gegen 10 ging's ab ins Taxi und zum Polly Esther's, einer angesagten Disko in Bombay. Natuerlich war uns klar, dass unsere reine Maennergruppe unsere Partyplaene wieder zerstoeren konnte, da es wieder "Couples Only" hiess. Also schickten wir den Inder vor um mit den Tuerstehern etwas zu verhandeln. Nach 10 Minuten kam er mit der Nachricht, wir sollten in einer Stunde nochmals vorbei kommen und wuerden dann reingelassen, wieder. Zwischendurch gingen wir in eine andere Upperclass-Bar in der Naehe, um uns das Fussballspiel SWE-TRI anzusehen. Dort hielten sich ne Menge Kerle (alle nicht unbedingt so gut aussehend) mit ihren angeheirateten huebschen Frauen auf und genossen einen teuren Drink nach dem anderen - wir schlossen uns natuerlich an, nur ohne die angeheirateten Schoenheiten ;-). Zurueck am Polly Esther's winkte uns der Tuersteher rein, wir bezahlten unsere 1000 Rupien "Cover Charge" (normalerweise bezahlt man das pro Paerchen) und durften feiern. Die Musik veraenderte sich von Retropop, zu Black und spaeter noch kurz zu House. Ausserdem lief die ganze Zeit das Fussballspiel ARG-IVO auf einer grossen Leinwand.
Gegen 3 Uhr suchten wir uns ein Taxi und liessen uns zum Wohnheim des indischen Kumpels fahren (eine Stunde Fahrt fuer 4 Euro). Dort angekommen, schliefen wir bis ca. 10 Uhr, bis wir aus den Betten geschmissen wurden, da die Sicherheitsbeamten bemerkt hatten, dass 2 Weisse ohne Erlaubnis dort uebernachtet hatten. Wir fuhren also nach ein paar Diskussionen zurueck zu dem anderen Kumpel, legten uns wieder schlafen, assen etwas zu Mittag, tranken einen Tee und machten uns gegen 17 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Wider Erwarten war der Air Deccan Flug puenktlich und wir kamen mit nur 5 Minuten Verspaetung in Bangalore an.
Der Samstag war voll dem Sightseeing und Partymachen gewidmet. Wir starteten um 9 Uhr morgens zum Bahnhof um einen der vollgestopften Zuege in die Innenstadt - nach South Bombay - zu nehmen. Nachdem wir das Ticket fuer 20 Cent gekauft hatten, rannten wir zum richtigen Bahnsteig, schoben uns durch die Menschenmassen und draengten uns so schnell wir moeglich in den Zug - schliesslich haelt der Zug nur 10 Sekunden. Tueren haben die Zuege natuerlich keine, sonst koennten ja nicht so viele Leute draussen dran haengen. Wir landeten aus Versehen in der 1. Klasse, was aber anfangs absolut nicht zu spueren war. Alle rieben sich nur aneinander vorbei, man hatte keinen Platz, konnte sich nicht bewegen, versuchte krampfhaft eine Stange zum Festhalten zu finden (obwohl man eigentlich so eingezwaengt war, dass man sich eh nicht bewegen haette koennen) und genoss den Geruch der schwitzenden Inder.

In South Bombay angekommen, liefen wir etwas am Marin Drive an der Kueste entlang. Wir schwitzten natuerlich wunderbar, da die Luftfeuchtigkeit in Bombay doch um Einiges hoeher als in Bangalore war. Als wir am Hilton ankamen, nahmen wir dessen Lift um vom Rooftop eine bessere Aussicht ueber Bombay zu bekommen:
Danach schauten wir noch am Gateway of India, am Taj Mahal Palace (das nobelste Hotel am Platze) und den Einkaufsstrassen in Colaba vorbei und landeten durchgeschwitzt in einem kleinen Cafe um uns ein paar Drinks und Croissants zu goennen. Mit dem Taxi ging's dann zur Bombay University und zum High Court, die sich in ihrer Architektur stark vom indischen Standard abhoben.
Um die T-Shirts wieder etwas trocknen zu lassen, hielten wir uns eine Weile in einem Einkaufscenter auf, eigentlich auf der Suche nach einem Hemd fuer die abendlichen Partys. Nach einem kurzen Abstecher zur Haji Ali Moschee liefen wir Richtung Sueden, um die Haengenden Gaerten (ein Park auf einem Huegel in Mitten Bombays) und die Parsi-Tuerme zu finden. Die Parsis sind eine abgeschlossene persische Gemeinde, die unter anderem ihre Verstorbenen nicht vergraben, verbrennen, ..., sondern diese auf einem Turm aufbahren bis sie komplett von Geiern verzehrt werden. Es gab keine Moeglichkeit in die Naehe dieses Gebietes zu gelangen.
Danach trafen wir uns wieder mit meinem Kumpel aus Delhi und assen lecker Abendbrot in einem Restaurant am Chowpatty Beach. Gegen 10 ging's ab ins Taxi und zum Polly Esther's, einer angesagten Disko in Bombay. Natuerlich war uns klar, dass unsere reine Maennergruppe unsere Partyplaene wieder zerstoeren konnte, da es wieder "Couples Only" hiess. Also schickten wir den Inder vor um mit den Tuerstehern etwas zu verhandeln. Nach 10 Minuten kam er mit der Nachricht, wir sollten in einer Stunde nochmals vorbei kommen und wuerden dann reingelassen, wieder. Zwischendurch gingen wir in eine andere Upperclass-Bar in der Naehe, um uns das Fussballspiel SWE-TRI anzusehen. Dort hielten sich ne Menge Kerle (alle nicht unbedingt so gut aussehend) mit ihren angeheirateten huebschen Frauen auf und genossen einen teuren Drink nach dem anderen - wir schlossen uns natuerlich an, nur ohne die angeheirateten Schoenheiten ;-). Zurueck am Polly Esther's winkte uns der Tuersteher rein, wir bezahlten unsere 1000 Rupien "Cover Charge" (normalerweise bezahlt man das pro Paerchen) und durften feiern. Die Musik veraenderte sich von Retropop, zu Black und spaeter noch kurz zu House. Ausserdem lief die ganze Zeit das Fussballspiel ARG-IVO auf einer grossen Leinwand.Gegen 3 Uhr suchten wir uns ein Taxi und liessen uns zum Wohnheim des indischen Kumpels fahren (eine Stunde Fahrt fuer 4 Euro). Dort angekommen, schliefen wir bis ca. 10 Uhr, bis wir aus den Betten geschmissen wurden, da die Sicherheitsbeamten bemerkt hatten, dass 2 Weisse ohne Erlaubnis dort uebernachtet hatten. Wir fuhren also nach ein paar Diskussionen zurueck zu dem anderen Kumpel, legten uns wieder schlafen, assen etwas zu Mittag, tranken einen Tee und machten uns gegen 17 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Wider Erwarten war der Air Deccan Flug puenktlich und wir kamen mit nur 5 Minuten Verspaetung in Bangalore an.

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