Bangkok
Was fuer ein Kontrast zu Indien!
Frueh zeitig kamen wir in Bangkok an, nahmen einen Bus in die Stadt - direkt zur indischen Botschaft. Widererwarten verlief die Visums-Bewerbung verdammt schnell; nach einer halben Stunde war alles erledigt. 5 Werktage spaeter, am Donnerstag, um 12 Uhr sollte ich dann meinen Pass abgeben und konnte ihn dann 15 Uhr wieder abholen, soweit alles ordnungsgemaess ablaeuft. Nun schlugen wir endlich mal den Lonely Planet auf und entschieden uns dazu in den Stadtteil Banglangpu zu fahren. Wir nahmen ein Taxi fuer 100 Baht (2 Euro). Dann schlenderten wir etwas durch die Gegend, assen Fruehstueck und suchten nach einer schoenen Bleibe. Gegen 11 Uhr hatten wir dann etwas gefunden, das Baan Sabai Guesthouse. Nun wollten wir uns am gleichen Tag noch den Grand Palace und das Wat Pho ansehen, aber daraus wurde nichts, da wir uns kurz hinlegten und erst gegen 16 Uhr wieder aufwachten. Wir liefen also etwas am Fluss entlang, beobachteten die Thais beim Aerobic im Park und assen ein paar Snacks an den Strassengrills.
Nun wurde es schon langsam dunkel und die Einheimischen, die nicht aufhoerten uns anzusprechen und wichtige Punkte auf der Karte einzeichneten, empfahlen uns zum Lumphini Night Market zu fahren. Also nahmen wir eine Thailaendische Rickshaw - hier heissen die Dinger Tuc-Tuc - und machten uns auf den Weg dort hin. Vorher hielten wir noch bei einem Schneider. Dieser wollte uns Anzuege schneidern, die wir aber natuerlich nicht wollten, da die indischen doch um einiges billiger sind. Uns gefielen aber trotzdem die Hemden und gaben jeweils 2 in Auftrag. Dort hatten wir inzwischen auch jeder schon ein Bier geleert - Service halt. Nun ging es weiter zum Night Market. Dort trafen wir als erstes auf einen riesigen Biergarten, in dem Paulaner gereicht wurde und in dem auf einer grossen Leinwand Fussball lief. Wir gingen weiter und assen in einer der Strassenkneipen lecker thailaendisches Essen fuer nur 100 Baht pro Person inklusive Bier! Danach nahmen wir wieder eines der Taxis und liessen uns zur Q-Bar fahren. Leider hatten wir das etwas anders geplant und so kam ich dort in kurzen Hosen an. Mich wollte also keiner reinlassen. Also ging's zurueck zum Hotel, gemuetlich noch ein Bierchen und dann ins Bettchen.
Am Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg zum Grand Palace und draengelten uns mit den Massen durch den atemberaubenden buddhistischen Tempelkomplex:



Dann gingen wir in Richtung Wat Pho, ein anderer Tempel mit einem riessigen liegenden Buddha. Zuvor probierten wir noch zahlreiche Leckereien auf einem Markt: Fruechte, Fleischspiesse und ein richtiges Mittagessen:
Nun wollten wir endlich zum Tempel, doch wieder wurden wir von netten Thais aufgehalten. Diesmal von einem Geschaeftsinhaber, der Plastiktueten verkaufte. Im hinteren Teil des Ladens begann sein Wohnung, in die er uns schnell mitnahm um uns seine Foto-Sammlung zu zeigen. Dazu erzaehlte er von seiner Familie, seinen Auslandsreisen und von der thailaendischen Koenigsfamilie. Das zog sich sicher 45min hin und wurde immer wieder unterbrochen, wenn eine neue Lieferung getrockneter Shrimps ankam. Hier ein Bild in seinem Shop:
Nun aber endlich zum Wat Poh:


Anschliessend liefen wir direkt zu einer Schule, in der professionell die Kunst der thailaendischen Massage gelehrt wird. Dort liessen wir uns eine Stunde fuer 350 Baht massieren. Nachdem die Stunde vorueber war, wollten wir gar nicht wieder aufstehen. Doch wir hatten noch mehr auf unserem Sightseeing-Plan und machten uns auf dem Weg. Wir nahmen uns eine Tuk-Tuk und liessen uns zum Standing Buddha, zum Lucky Buddha und zum Golden Mount fahren. Nachdem das erledigt war, wollten wir nochmals beim Schneider vorbei schauen. Eigentlich wollten wir nur den Tuk-Tuk-Fahrer ausnutzen, um sehr billig eine Rundfahrt zu bekommen, aber das ging dann etwas schief. Wenn die Tuk-Tuk-Fahrer naemlich Auslaender transportieren, nehmen sie diese fuer nur 10 Baht ueberall mit hin. Als Gegenleistung halten sie bei einem Schneider an, der dann an die 200 Baht Kommission an diesen bezahlt. Genauso wollten wir das machen, aber dann bekam er schlechte Laune, da er aus irgendeinem Grund keine Kommission bekam. Also ab in die naechste Rickshaw, die uns schnell heim fuhr. Dort sprangen wir unter die Dusche und zogen unsere neu-geschneiderten Hemden ueber - beide rot! Nun ging's wieder raus, schnell ein Snack auf der Strasse, kurz ueber die Touristen-Strasse und ab ins Taxi. Diesmal wussten wir nicht wirklich wohin, also fragten wir den Taxifahrer nach einem Club, in den die Thais hingehen. Schnell hatten wir uns auf das Hollywood geeinigt. Natuerlich bekaeme der Taxifahrer auch Provision, wenn er uns dort abliefert. Die Taxifahrt war sehr lustig, da wir uns mit dem Fahrer ueber den Sex-Tourismus und andere Dinge unterhielten. Dabei ensprangem ihm Sprueche wie "No Money, No Honey!". Ausserdem machte er sich lustig ueber die Inder, die hier in Massen einfliegen. Erste lachte er darueber, dass in den Bollywood-Filmen nur getanzt und gesunden wird und wie die Inder beim Reden doch mit dem Kopf wackeln wuerden. Dann wechselte er dazu, dass die Inder in Bangkok immer Frauen fuer eine ganze Nacht fuer 1000 Baht wollen, was doch etwas zu wenig waere. Auf jeden Fall haette er schon massig am Flughafen abgeholt, die direkt zu den Frauen wollten. Man sieht in Bangkok uebrigens wirklich eine Menge aeltere Weisse mit huebschen, schlanken Thailaenderinnen rumrennen. Naja, am Club angekommen, machten wir uns mit den Modalitaeten und Preisen vertraut. Dann gingen wir kurz gegenueber um noch etwas zu essen und das erste Bier zu trinken. Den Taxifahrer luden wir mit ein. Dann ging's wieder zum Club, wir bezahlten 400 Baht Cover Charge, der Taxifahrer bekam seine Provision. Der Club war ein Zwischending zwischen einer Disko und einem Konzert - bekannte Lieder wurden von der Band nachgespielt und huebsche Taenzerinnen kreisten ihre Hueften dazu. Die thailaendische Masse (+ 2 Deutsche) stand an den Stehtischen und trank fleissig. Schnell kamen wir ins Gespraech mit den Thais am Nachbartisch, die uns auch promt auf weitere Drinks einluden. Der Abend war also sehr lustig und die Masse begann bald zu beben. Gegen 4 Uhr waren wir dann wieder zu Hause. Da ich Georg (oder er mich) im Club verloren hatten, trafen wir uns erst in der Hotel-Lobby wieder. Georg stritt sich mit dem Taxifahrer rum, der Geld von ihm wollte (leider hatte ich das ganze Geld einstecken). Spaeter stellten wir noch fest, das Georg's Finger leicht blutete. Egal, ab ins Bett.
Am naechsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Ko Samet, eine kleine Insel suedlich von Bangkok, circa 5 Stunden entfernt. Am Pier angekommen, roch es schon sehr stark nach Fisch. Dies war vorallem begruendet durch einen riesigen Markt, auf dem getrockneter Fisch verkauft wurde.
Nachdem Georg noch kurz beim Arzt war um seinen Finger verbinden zu lassen, liefen wir zur Faehre. Nach einer halben Stunde kamen wir auf der 5km entfernten Insel an.
Gleich am Pier liehen wir uns zwei Roller (125ccm) aus. Da es schon langsam dunkel wurde, beeilten wir uns nun eine Unterkunft zu finden, bevor wir uns ins Nachtleben stuerzen wollten. Wir schauten uns eine Menge Bungalows am Strand an und landeten letztendlich in einem sehr schoenen fuer 800 Bhat, Tubtim.

Nach einer kurzen Dusche ging's wieder auf die Roller, auf der Suche nach dem Ort auf der Insel, wo etwas los sein sollte. Wir sassen dann in Strandnaehe und assen Muscheln, Shrimps, Reis und Huehnchen. Nun wollten wir noch etwas die Insel erkunden und fuhren dazu jede Strasse im Norden der Insel ab. Die Insel ist uebrigens nur 2 mal 10km gross. Auf dem Rueckweg hielten wir noch in drei Bars und spazierten kurz am Strand entlang. Dann ging's ins Bett.
Am naechsten Morgen wollten wir nun den Sueden der Insel erkunden. Doch zuvor gingen wir noch fruehstuecken - thailaendisches Fruehstueck und Croissants. Dann fuhren wir ueber die sehr holbrigen Wege gen Sueden.
Und danach ging es schnell zurueck zur Faehre, dann zum Bus und fix zurueck nach Bangkok. Dort kamen wir gegen 20 Uhr an und machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft, diesmal im Stadtteil Siam. Nach etwas Suchen, kamen wir fuer 450 Bhat unter. Nun hiess es wieder schnell duschen und dann ab nach Patpong. Dort spazierten wir ueber den Night Market, wo ausschliesslich Immitate verkauft wurden: Uhren, Jeans, Guertel, Taschen, Schuhe, ...! Ausserdem gab's lecker thailaendisches Essen. Nach einem Bier nahmen wir ein Taxis und liessen uns heim fahren.
Am Dienstag wollten wir uns nun den Financial District und die riesigen Shoppingmalls ansehen. Komischerweise gab es wieder eine ganze Mall, in der nur Immitate verkauft wurde. Direkt gegenueber - uebrigens mit Fusswegen und Bruecken ueber die Strassen verbunden - wurden die echten Marken fuer den zigfachen Preis verkauft.
Da es leider regnete, konnte man auch nicht wirklich etwas anderes unternehmen. Danach liessen wir uns noch eine Fussmassage geben und dann machte sich Georg auch schon auf den Weg zum Flughafen. Ich ruhte mich noch etwas aus, lief abends nochmals durch die Strassen und ging zeitig schlafen. Zuvor schaute ich mir noch die "Deutsche Welle" im Satellitenfernsehen an - das erste mal seit ueber 6 Monaten, dass ich mal wieder deutsche Nachrichten gesehen habe.
Der Mittwoch war verdammt verregnet, also schlief ich aus. Nur abends spazierte ich wieder durch die Strassen um etwas zum Abendbrot zu essen. Ich fuhr mit dem Skytrain auch nochmal zum Fluss. Nachdem ich noch etwas Arbeit im Internet erledigt hatte, ging ich ins Bett.
Am Donnerstag war nun der grosse Tag: ich sollte mein Visum fuer Indien bekommen um endlich wieder zurueck fliegen zu koennen. Um 12 gab ich meinen Pass dort ab. Dann liess ich mich nochmal fuer eine Stunde neben der Botschaft massieren und holte schliesslich meinen Pass inklusive Visum gegen 16 Uhr wieder ab. JUHU! Da sich das Wetter immer noch nicht viel gebessert hatte, entschied ich mich, gleich zum Flughafen zu fahren und schon den Flieger am Donnerstag und nicht erst am Freitag zu nehmen. Gesagt, getan. Kurz vor Mitternacht landete ich in Bangalore und freute mich endlich wieder zu Hause im geliebten Indien zu sein.
Frueh zeitig kamen wir in Bangkok an, nahmen einen Bus in die Stadt - direkt zur indischen Botschaft. Widererwarten verlief die Visums-Bewerbung verdammt schnell; nach einer halben Stunde war alles erledigt. 5 Werktage spaeter, am Donnerstag, um 12 Uhr sollte ich dann meinen Pass abgeben und konnte ihn dann 15 Uhr wieder abholen, soweit alles ordnungsgemaess ablaeuft. Nun schlugen wir endlich mal den Lonely Planet auf und entschieden uns dazu in den Stadtteil Banglangpu zu fahren. Wir nahmen ein Taxi fuer 100 Baht (2 Euro). Dann schlenderten wir etwas durch die Gegend, assen Fruehstueck und suchten nach einer schoenen Bleibe. Gegen 11 Uhr hatten wir dann etwas gefunden, das Baan Sabai Guesthouse. Nun wollten wir uns am gleichen Tag noch den Grand Palace und das Wat Pho ansehen, aber daraus wurde nichts, da wir uns kurz hinlegten und erst gegen 16 Uhr wieder aufwachten. Wir liefen also etwas am Fluss entlang, beobachteten die Thais beim Aerobic im Park und assen ein paar Snacks an den Strassengrills.
Nun wurde es schon langsam dunkel und die Einheimischen, die nicht aufhoerten uns anzusprechen und wichtige Punkte auf der Karte einzeichneten, empfahlen uns zum Lumphini Night Market zu fahren. Also nahmen wir eine Thailaendische Rickshaw - hier heissen die Dinger Tuc-Tuc - und machten uns auf den Weg dort hin. Vorher hielten wir noch bei einem Schneider. Dieser wollte uns Anzuege schneidern, die wir aber natuerlich nicht wollten, da die indischen doch um einiges billiger sind. Uns gefielen aber trotzdem die Hemden und gaben jeweils 2 in Auftrag. Dort hatten wir inzwischen auch jeder schon ein Bier geleert - Service halt. Nun ging es weiter zum Night Market. Dort trafen wir als erstes auf einen riesigen Biergarten, in dem Paulaner gereicht wurde und in dem auf einer grossen Leinwand Fussball lief. Wir gingen weiter und assen in einer der Strassenkneipen lecker thailaendisches Essen fuer nur 100 Baht pro Person inklusive Bier! Danach nahmen wir wieder eines der Taxis und liessen uns zur Q-Bar fahren. Leider hatten wir das etwas anders geplant und so kam ich dort in kurzen Hosen an. Mich wollte also keiner reinlassen. Also ging's zurueck zum Hotel, gemuetlich noch ein Bierchen und dann ins Bettchen.Am Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg zum Grand Palace und draengelten uns mit den Massen durch den atemberaubenden buddhistischen Tempelkomplex:



Dann gingen wir in Richtung Wat Pho, ein anderer Tempel mit einem riessigen liegenden Buddha. Zuvor probierten wir noch zahlreiche Leckereien auf einem Markt: Fruechte, Fleischspiesse und ein richtiges Mittagessen:
Nun wollten wir endlich zum Tempel, doch wieder wurden wir von netten Thais aufgehalten. Diesmal von einem Geschaeftsinhaber, der Plastiktueten verkaufte. Im hinteren Teil des Ladens begann sein Wohnung, in die er uns schnell mitnahm um uns seine Foto-Sammlung zu zeigen. Dazu erzaehlte er von seiner Familie, seinen Auslandsreisen und von der thailaendischen Koenigsfamilie. Das zog sich sicher 45min hin und wurde immer wieder unterbrochen, wenn eine neue Lieferung getrockneter Shrimps ankam. Hier ein Bild in seinem Shop:
Nun aber endlich zum Wat Poh:

Anschliessend liefen wir direkt zu einer Schule, in der professionell die Kunst der thailaendischen Massage gelehrt wird. Dort liessen wir uns eine Stunde fuer 350 Baht massieren. Nachdem die Stunde vorueber war, wollten wir gar nicht wieder aufstehen. Doch wir hatten noch mehr auf unserem Sightseeing-Plan und machten uns auf dem Weg. Wir nahmen uns eine Tuk-Tuk und liessen uns zum Standing Buddha, zum Lucky Buddha und zum Golden Mount fahren. Nachdem das erledigt war, wollten wir nochmals beim Schneider vorbei schauen. Eigentlich wollten wir nur den Tuk-Tuk-Fahrer ausnutzen, um sehr billig eine Rundfahrt zu bekommen, aber das ging dann etwas schief. Wenn die Tuk-Tuk-Fahrer naemlich Auslaender transportieren, nehmen sie diese fuer nur 10 Baht ueberall mit hin. Als Gegenleistung halten sie bei einem Schneider an, der dann an die 200 Baht Kommission an diesen bezahlt. Genauso wollten wir das machen, aber dann bekam er schlechte Laune, da er aus irgendeinem Grund keine Kommission bekam. Also ab in die naechste Rickshaw, die uns schnell heim fuhr. Dort sprangen wir unter die Dusche und zogen unsere neu-geschneiderten Hemden ueber - beide rot! Nun ging's wieder raus, schnell ein Snack auf der Strasse, kurz ueber die Touristen-Strasse und ab ins Taxi. Diesmal wussten wir nicht wirklich wohin, also fragten wir den Taxifahrer nach einem Club, in den die Thais hingehen. Schnell hatten wir uns auf das Hollywood geeinigt. Natuerlich bekaeme der Taxifahrer auch Provision, wenn er uns dort abliefert. Die Taxifahrt war sehr lustig, da wir uns mit dem Fahrer ueber den Sex-Tourismus und andere Dinge unterhielten. Dabei ensprangem ihm Sprueche wie "No Money, No Honey!". Ausserdem machte er sich lustig ueber die Inder, die hier in Massen einfliegen. Erste lachte er darueber, dass in den Bollywood-Filmen nur getanzt und gesunden wird und wie die Inder beim Reden doch mit dem Kopf wackeln wuerden. Dann wechselte er dazu, dass die Inder in Bangkok immer Frauen fuer eine ganze Nacht fuer 1000 Baht wollen, was doch etwas zu wenig waere. Auf jeden Fall haette er schon massig am Flughafen abgeholt, die direkt zu den Frauen wollten. Man sieht in Bangkok uebrigens wirklich eine Menge aeltere Weisse mit huebschen, schlanken Thailaenderinnen rumrennen. Naja, am Club angekommen, machten wir uns mit den Modalitaeten und Preisen vertraut. Dann gingen wir kurz gegenueber um noch etwas zu essen und das erste Bier zu trinken. Den Taxifahrer luden wir mit ein. Dann ging's wieder zum Club, wir bezahlten 400 Baht Cover Charge, der Taxifahrer bekam seine Provision. Der Club war ein Zwischending zwischen einer Disko und einem Konzert - bekannte Lieder wurden von der Band nachgespielt und huebsche Taenzerinnen kreisten ihre Hueften dazu. Die thailaendische Masse (+ 2 Deutsche) stand an den Stehtischen und trank fleissig. Schnell kamen wir ins Gespraech mit den Thais am Nachbartisch, die uns auch promt auf weitere Drinks einluden. Der Abend war also sehr lustig und die Masse begann bald zu beben. Gegen 4 Uhr waren wir dann wieder zu Hause. Da ich Georg (oder er mich) im Club verloren hatten, trafen wir uns erst in der Hotel-Lobby wieder. Georg stritt sich mit dem Taxifahrer rum, der Geld von ihm wollte (leider hatte ich das ganze Geld einstecken). Spaeter stellten wir noch fest, das Georg's Finger leicht blutete. Egal, ab ins Bett.Am naechsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Ko Samet, eine kleine Insel suedlich von Bangkok, circa 5 Stunden entfernt. Am Pier angekommen, roch es schon sehr stark nach Fisch. Dies war vorallem begruendet durch einen riesigen Markt, auf dem getrockneter Fisch verkauft wurde.
Nachdem Georg noch kurz beim Arzt war um seinen Finger verbinden zu lassen, liefen wir zur Faehre. Nach einer halben Stunde kamen wir auf der 5km entfernten Insel an.
Gleich am Pier liehen wir uns zwei Roller (125ccm) aus. Da es schon langsam dunkel wurde, beeilten wir uns nun eine Unterkunft zu finden, bevor wir uns ins Nachtleben stuerzen wollten. Wir schauten uns eine Menge Bungalows am Strand an und landeten letztendlich in einem sehr schoenen fuer 800 Bhat, Tubtim.
Nach einer kurzen Dusche ging's wieder auf die Roller, auf der Suche nach dem Ort auf der Insel, wo etwas los sein sollte. Wir sassen dann in Strandnaehe und assen Muscheln, Shrimps, Reis und Huehnchen. Nun wollten wir noch etwas die Insel erkunden und fuhren dazu jede Strasse im Norden der Insel ab. Die Insel ist uebrigens nur 2 mal 10km gross. Auf dem Rueckweg hielten wir noch in drei Bars und spazierten kurz am Strand entlang. Dann ging's ins Bett.Am naechsten Morgen wollten wir nun den Sueden der Insel erkunden. Doch zuvor gingen wir noch fruehstuecken - thailaendisches Fruehstueck und Croissants. Dann fuhren wir ueber die sehr holbrigen Wege gen Sueden.
Und danach ging es schnell zurueck zur Faehre, dann zum Bus und fix zurueck nach Bangkok. Dort kamen wir gegen 20 Uhr an und machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft, diesmal im Stadtteil Siam. Nach etwas Suchen, kamen wir fuer 450 Bhat unter. Nun hiess es wieder schnell duschen und dann ab nach Patpong. Dort spazierten wir ueber den Night Market, wo ausschliesslich Immitate verkauft wurden: Uhren, Jeans, Guertel, Taschen, Schuhe, ...! Ausserdem gab's lecker thailaendisches Essen. Nach einem Bier nahmen wir ein Taxis und liessen uns heim fahren.Am Dienstag wollten wir uns nun den Financial District und die riesigen Shoppingmalls ansehen. Komischerweise gab es wieder eine ganze Mall, in der nur Immitate verkauft wurde. Direkt gegenueber - uebrigens mit Fusswegen und Bruecken ueber die Strassen verbunden - wurden die echten Marken fuer den zigfachen Preis verkauft.
Da es leider regnete, konnte man auch nicht wirklich etwas anderes unternehmen. Danach liessen wir uns noch eine Fussmassage geben und dann machte sich Georg auch schon auf den Weg zum Flughafen. Ich ruhte mich noch etwas aus, lief abends nochmals durch die Strassen und ging zeitig schlafen. Zuvor schaute ich mir noch die "Deutsche Welle" im Satellitenfernsehen an - das erste mal seit ueber 6 Monaten, dass ich mal wieder deutsche Nachrichten gesehen habe.Der Mittwoch war verdammt verregnet, also schlief ich aus. Nur abends spazierte ich wieder durch die Strassen um etwas zum Abendbrot zu essen. Ich fuhr mit dem Skytrain auch nochmal zum Fluss. Nachdem ich noch etwas Arbeit im Internet erledigt hatte, ging ich ins Bett.

Am Donnerstag war nun der grosse Tag: ich sollte mein Visum fuer Indien bekommen um endlich wieder zurueck fliegen zu koennen. Um 12 gab ich meinen Pass dort ab. Dann liess ich mich nochmal fuer eine Stunde neben der Botschaft massieren und holte schliesslich meinen Pass inklusive Visum gegen 16 Uhr wieder ab. JUHU! Da sich das Wetter immer noch nicht viel gebessert hatte, entschied ich mich, gleich zum Flughafen zu fahren und schon den Flieger am Donnerstag und nicht erst am Freitag zu nehmen. Gesagt, getan. Kurz vor Mitternacht landete ich in Bangalore und freute mich endlich wieder zu Hause im geliebten Indien zu sein.

1 Comments:
nicht schlecht, da habt ihr ja echt fast alles dort mitgenommen...außer ne ping-pong show, oder?! ;)
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Anonym, at September 21, 2006 5:35 AM
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