1. Arbeitswoche
In meiner ersten Arbeitswoche bei SAP ging's ganz schoen drunter und drueber. Es ging schon gut los, als ich am Montagmorgen versucht hab meine Bushaltestelle fuer den SAP-Shuttle zu finden, da es hier leider keine Haltestellenschilder gibt. Zum Glueck hab ich nach 15 Minuten Auf- und Ablaufen jemanden mit einem SAP-Rucksack entdeckt, den ich fragen und mich dazu stellen konnte.
Nachdem ich dann auf dem SAP-Campus angekommen war, hab ich mich an der Rezeption gemeldet und gebeten meine Kontaktperson zu informieren. Nach ca. 15 Minuten hat der Portier dann den Anruf getaetigt und mir dann gesagt, dass ich hier falsch waere und zu einem anderen Eingang muesste. Das war der Eingang zum Sicherheitsbereich, wo ich natuerlich noch keinen Zutritt hatte. Also musste ich wieder anrufen lassen. Nach weiteren 15 Minuten Warten kam dann meine Betreuerin. Ich hatte nun gedacht, dass es hier so eine Prozedur fuer Neulinge, ein umfangreiches Informationspaket und vielleicht ein paar Einfuehrungstrainings gibt....Pustekuchen. Ich hab meinen Arbeitsplatz zugewiesen bekommen, mit mir wurde ein fuenfminuetiger Rundgang durch dsa Firmengebaeude gemacht und das war's! Das Lustige war, dass sich an meinem Arbeitsplatz noch nicht einmal ein Computer befand; der sollte erst 3 Tagen eingerichtet werden! Auch sonst gab es in dem ganzen Gebaeude keinen Computer den ich vorab nutzen konnte. Mein Manager war auch gerade bei einem Out-of-Office-Meeting und wir konnten uns nicht treffen. Ich sollte also einfach den ganzen Tag nichts tun und warten. So nach und nach kamen bei mir dann einige Fragen auf: wann fahren die Busse, wann gibt es Essen, muss ich nicht irgendjemand meine Kontonummer geben, braucht SAP nicht ein Foto fuer den SAP-Ausweis....ich war also dann doch immer mal unterwegs und hab paar Leute nach den Informationen gefragt. Ausserdem wurde mir gleich am ersten Tag die Rechnung fuer das Taxi vom Flughafen zu meiner Unterkunft vorgelegt, was ich gleich bezahlen sollte. Gegen Ende des Tages bekam ich auf einmal doch schon einen Computer, leider mit dem einzigen Roehrenbildschirm weit und breit. Da der PC aber staendig abstuerzte, vieles nicht funktionierte und mein Bildschirm nicht nur mit 60Hz flimmerte sondern auch staendig kraeftig flackerte, wollt ich mich um neue Technik bemuehen. Also hab ich wieder versucht, fast jeden, der mir ueber den Weg lief zu fragen, wer denn fuer solche Dinge der Ansprechpartner sei. Ich sollte also die IT-Abteilung, deren Telefonnummer ich bekommen hatte, anrufen....nur mein Telefon ging ja auch noch nicht....also wieder fragen....! Gegen Ende des Arbeitstages wurden mir dann noch ein paar andere nette deutsche Praktikanten vorgestellt, die mir mit vielen Sachen weiterhelfen konnten.
Am Dienstag lief dann langsam die IT-Hilfe an; nach mehrmaligen Format-C und Neuinstallationsversuchen, die alle missglueckten, bekam ich endlich einen neuen Rechner mit einem grossen TFT. Da hatte ich mich nun schon gefreut, dass ich nun endlich was machen konnte...nichts war's! Ich brauchte Autorisierungen und Passwoerter fuer zahlreiche Dienste und und und. Heute zum Freitag funktioniert manches davon auch noch nicht vollstaendig. Als es um ein Bankkonto ging, viel den HR-Verantwortlichen ein, dass ich mich als Auslaender mit Arbeitsvisum beim Einwohnermeldeamt registrieren muss, was mir immernoch unklar ist. Dafuer brauche ich also wieder einen Stapel an Unterlagen...nur wo bekommt man das denn alles her? Es ging also wieder das grosse Rennen los, von einem zum anderen, zum naechsten, zum naechsten... . Teilweise widersprachen sich die Informationen und ich bekanm hier und da mal paar auf den Deckel, weil das doch ganz falsch sei....! Ein paar Kleinigkeiten konnten geklaert werden, aber der Grossteil fehlt noch.
Am Mittwoch Vormittag konnte ich mich nun endlich mit meinem Manager treffen um ueber meine bevorstehende Aufgabe zu diskutieren. Mein Manager ist ein Vizepraesident von SAP Labs India und war sehr nett. Wir haben uns auf ein Thema im Bereich der Serviceorientierten Architektur geeinigt. Ich soll diese Herangehensweise kritisch analysieren und spaeter Verbesserungsvorschlaege fuer das SAP-System liefern. Spaeter werden wir die Aufgabe aber noch genauer spezifizieren. Ich arbeite also allein und kann mir daher also meine Zeit selbst einteilen. Ich werde spaeter noch einige Kontakte zu Kollegen bekommen, die ich gern um Rat beten darf. Nun konnte ich also langsam anfangen, mich im Internet etwas dazu zu belesen um zu verstehen um was es bei SOA eigentlich geht.
Am Donnerstag war hier Feiertag, da das Hindi Neujahr war. Am heutigen Freitag konnte ich mich also weiter in mein Thema einarbeiten und ab zu versuchen, mich um einigen Papierkram zu kuemmern, der noch laengst nicht abgeschlossen ist.
Trotz dem anfaenglichen Hin und Her, hab ich mich inzwischen hier sehr gut eingelebt und fuehl mich auch schon richtig wohl. Alle Leute um mich herum sind sehr nett und hilfsbereit, das Essen schmeckt sehr gut und ich kann ordentlich arbeiten.
Nachdem ich dann auf dem SAP-Campus angekommen war, hab ich mich an der Rezeption gemeldet und gebeten meine Kontaktperson zu informieren. Nach ca. 15 Minuten hat der Portier dann den Anruf getaetigt und mir dann gesagt, dass ich hier falsch waere und zu einem anderen Eingang muesste. Das war der Eingang zum Sicherheitsbereich, wo ich natuerlich noch keinen Zutritt hatte. Also musste ich wieder anrufen lassen. Nach weiteren 15 Minuten Warten kam dann meine Betreuerin. Ich hatte nun gedacht, dass es hier so eine Prozedur fuer Neulinge, ein umfangreiches Informationspaket und vielleicht ein paar Einfuehrungstrainings gibt....Pustekuchen. Ich hab meinen Arbeitsplatz zugewiesen bekommen, mit mir wurde ein fuenfminuetiger Rundgang durch dsa Firmengebaeude gemacht und das war's! Das Lustige war, dass sich an meinem Arbeitsplatz noch nicht einmal ein Computer befand; der sollte erst 3 Tagen eingerichtet werden! Auch sonst gab es in dem ganzen Gebaeude keinen Computer den ich vorab nutzen konnte. Mein Manager war auch gerade bei einem Out-of-Office-Meeting und wir konnten uns nicht treffen. Ich sollte also einfach den ganzen Tag nichts tun und warten. So nach und nach kamen bei mir dann einige Fragen auf: wann fahren die Busse, wann gibt es Essen, muss ich nicht irgendjemand meine Kontonummer geben, braucht SAP nicht ein Foto fuer den SAP-Ausweis....ich war also dann doch immer mal unterwegs und hab paar Leute nach den Informationen gefragt. Ausserdem wurde mir gleich am ersten Tag die Rechnung fuer das Taxi vom Flughafen zu meiner Unterkunft vorgelegt, was ich gleich bezahlen sollte. Gegen Ende des Tages bekam ich auf einmal doch schon einen Computer, leider mit dem einzigen Roehrenbildschirm weit und breit. Da der PC aber staendig abstuerzte, vieles nicht funktionierte und mein Bildschirm nicht nur mit 60Hz flimmerte sondern auch staendig kraeftig flackerte, wollt ich mich um neue Technik bemuehen. Also hab ich wieder versucht, fast jeden, der mir ueber den Weg lief zu fragen, wer denn fuer solche Dinge der Ansprechpartner sei. Ich sollte also die IT-Abteilung, deren Telefonnummer ich bekommen hatte, anrufen....nur mein Telefon ging ja auch noch nicht....also wieder fragen....! Gegen Ende des Arbeitstages wurden mir dann noch ein paar andere nette deutsche Praktikanten vorgestellt, die mir mit vielen Sachen weiterhelfen konnten.
Am Dienstag lief dann langsam die IT-Hilfe an; nach mehrmaligen Format-C und Neuinstallationsversuchen, die alle missglueckten, bekam ich endlich einen neuen Rechner mit einem grossen TFT. Da hatte ich mich nun schon gefreut, dass ich nun endlich was machen konnte...nichts war's! Ich brauchte Autorisierungen und Passwoerter fuer zahlreiche Dienste und und und. Heute zum Freitag funktioniert manches davon auch noch nicht vollstaendig. Als es um ein Bankkonto ging, viel den HR-Verantwortlichen ein, dass ich mich als Auslaender mit Arbeitsvisum beim Einwohnermeldeamt registrieren muss, was mir immernoch unklar ist. Dafuer brauche ich also wieder einen Stapel an Unterlagen...nur wo bekommt man das denn alles her? Es ging also wieder das grosse Rennen los, von einem zum anderen, zum naechsten, zum naechsten... . Teilweise widersprachen sich die Informationen und ich bekanm hier und da mal paar auf den Deckel, weil das doch ganz falsch sei....! Ein paar Kleinigkeiten konnten geklaert werden, aber der Grossteil fehlt noch.
Am Mittwoch Vormittag konnte ich mich nun endlich mit meinem Manager treffen um ueber meine bevorstehende Aufgabe zu diskutieren. Mein Manager ist ein Vizepraesident von SAP Labs India und war sehr nett. Wir haben uns auf ein Thema im Bereich der Serviceorientierten Architektur geeinigt. Ich soll diese Herangehensweise kritisch analysieren und spaeter Verbesserungsvorschlaege fuer das SAP-System liefern. Spaeter werden wir die Aufgabe aber noch genauer spezifizieren. Ich arbeite also allein und kann mir daher also meine Zeit selbst einteilen. Ich werde spaeter noch einige Kontakte zu Kollegen bekommen, die ich gern um Rat beten darf. Nun konnte ich also langsam anfangen, mich im Internet etwas dazu zu belesen um zu verstehen um was es bei SOA eigentlich geht.
Am Donnerstag war hier Feiertag, da das Hindi Neujahr war. Am heutigen Freitag konnte ich mich also weiter in mein Thema einarbeiten und ab zu versuchen, mich um einigen Papierkram zu kuemmern, der noch laengst nicht abgeschlossen ist.
Trotz dem anfaenglichen Hin und Her, hab ich mich inzwischen hier sehr gut eingelebt und fuehl mich auch schon richtig wohl. Alle Leute um mich herum sind sehr nett und hilfsbereit, das Essen schmeckt sehr gut und ich kann ordentlich arbeiten.

5 Comments:
Grüß dich Hendrik,
so lernst du nun auch einmal das Praktikantenleben kennen. Ich muss dir sagen, in deutschen Firmen sieht's da zu Beginn nicht viel anders und da heißt's einfach nur Augen zu und durch. Natürlich sollte bei 4 Monaten, gewisse Dinge keine 4 Monate zur Anschaffung brauchen, aber so ne Warteprozedur wird wohl im dabei sein.
Weißt du worüber ich deinen Texten bissl erstaunt bin, ist das Essen, das du relativ kräftig betonst, wie gut es sei. Da mache ich mir glatt einen Kopf, wieso das eigentlich so ist? Gab's in D ein kein Essen oder bist du sehr verhungert hingeflogen.
Zum Thema Mücken: Kannst du dir nicht so einen Baldachin fürs Bett kaufen? Würde meiner Meinung nach sinnvoll sein.
Zum Thema Verkehr: Kannst du dort selber Auto fahren o. ähnliches Fahren bzw. hast du's schon?
Zwecks Urlaub und Flug würde ich mal noch ca. 3 Wochen warten, denn bis dahin wird sich DC wegen meiner Bewerbung melden (hoffe ich).
Ich wünsch dir viel Erfolg für dein Praktikum, bleib gesund und man sieht sich hoffentlich in Indien.
Bis demnächst....
Jens
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Anonym, at März 31, 2006 6:52 AM
Hi Hendrik,
gruesse aus Singapur! Ist am Anfang halt echt immer ne Menge zu organisieren!! Ich fange am Montag mit Arbeiten an, ma schaun wie das wird :)
Viel Spass und Erfolg noch und wir sprechen uns!
Bye RALF
PS: kannst auch gerne vorbeikommen mit Alex!!
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Anonym, at März 31, 2006 10:28 AM
Hallo Hendrik, Deine erste Arbeitswoche war ja mehr als interessant und vieleicht auch lehrreich in punkto Zeit- und Terminvorstellungen. Hast du dich eigentlich in den großen Gebäuden auch mal verlaufen? Arbeiten bei SAP India auch Inderinnen? Und hast Du schon mal 1 m große Mücken gesehen? Wir hoffen Du hast eine schöne Zeit in Indien und Du versorgst uns auch weiterhin mit Neuigkeiten aus Deinem Berufs- und Alltagsleben. Tschüß bis zum nächsten Mal Anette und Hartmut Huhle und natürlich auch Doreen
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Anonym, at März 31, 2006 11:36 AM
[schnell eingelebt]
Jo. Ich hab noch ne alles durchgelesen... Aba bei dem Kommentar in der Mail, dass Du dich schon nach einer Woche gut eingelebt hast musste ich daran denken wie oft Du schon in der Ecke der Weltkugel warst ;)
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Anonym, at März 31, 2006 12:06 PM
Hier ein paar Antworten auf die Fragen:
Die Mueckenplage ist schon viel besser geworden, das Fliegengitter ist repariert und mein Hausmann geht jetzt immermal auf Mueckenjagd. Ausserdem hat er noch paar solche Stecker in den Steckdosen verteilt.
Autofahren oder Aehnliches darf ich hier, werd's aber sicher nicht in der Stadt freiwillig machen. Wenn man sich hier was mieten will gibt's ausserdem den Fahrer gleich mit inklusive. Das werd ich mir also fuer die ruhigeren Region vorbehalten.
In riesigen SAP-Gebaeuden hab ich mich schon paar Mal verlaufen, vorallem wenn man Beschreibungen wie "ein Scanner steht im anderen Block in der untersten Etage" bekommt.
Verwunderlicherweise gibt es hier sicher ein Dritten Inderinnen bei SAP. Die Meisten sitzen in der Verwaltung, im Marketing und bei Personal; es sind aber auch einige Entwicklerinnen dabei.
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Hendrik, at April 02, 2006 8:32 PM
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